Über uns

Die Skischule Jochgrimm gibt es seit Mitte der 70er-Jahre. Die beiden unvergessenen Pichler-Brüder Peter und Karl aus Rentsch waren die Ersten, die erkannten, dass zu einem eigenen Skigebiet auch eine Skischule gehört. Nach den tragischen Ereignissen um die Pichler-Brüder (Peter wurde 1975 am Schwarzhorn von einer Lawine in den Tod gerissen, Kari verunglückte 1982 als Trainer der italienischen Nationalmannschaft bei einem Verkehrsunfall im Traininigslager in Neuseeland tödlich), führte Heini Dalsass aus Leifers die Skischule bis 1989. Dann übernahm Roland Antholzer im Alter von nur 23 Jahren die Führung.

Seitdem hat er aus der Skischule einen Vorzeigebetrieb gemacht, der sein Hauptaugenmerk auf die Kinderskischule sowie auf Snowboard- und Langlauftraining legt. Aber auch Renntraining wird angeboten. Und Skirennen werden auf Wunsch ebenfalls abgewickelt und organisiert. Ein Förderband hilft Anfängern, damit sie nach ihrer Abfahrt wieder leicht den Übungshügel hinauf kommen. Und dies alles zu einem Preis, der nicht mehr selbstverständlich ist im oft überteuerten Skigeschäft. Aber genauso freundlich wie die Liftkarten- und Essenspreise am Jochgrimm sind, so nimmt man auch in der Skischule besondere Rücksicht auf Familien.

Die 13 Skilehrer, die der Jochgrimmer Skischule angehören, kommen alle aus dem Überetsch und Unterland. Leo Pichler – er ist der dienstälteste Skilehrer „am Joch“ und geht dort heuer in seine 25. Saison – wohnt in Terlan. Wie Skischulleiter Roland Antholzer sind auch Roland Franceschini, Jürgen Braun, Günther Kössler, Daniel Meraner, Andreas Hell, Gerd und Andreas Vieider, die Snowboardlehrer Christoph Riegler und Hansjörg Kager aus der Gemeinde Eppan. Christoph Kompatscher ist ein Kalterer, Wolfi Pernstich und Barbara Ascher kommen aus Tramin. Komplettiert wird die Skilehrerriege von Manfred Varesco aus Montan. Der Chef der bekannten Skibekleidungsfirma Vist, Elmar Stimpfl aus Neumarkt, ist nur noch im äußersten Notfall bereit, für einige Stunden einzuspringen. Als Langlauflehrer fungiert Tullio Vinante aus Tesero, während Skischulsekretärin Kathrin Pichler genauso wie die beiden Helfer für alle Fälle, Franz Pichler und Norbert Pichler, aus Montan stammen.

Die große Stärke der Jochgrimmer Skischule ist diejenige, dass alle ihrer Lehrer mit riesigem Einsatz und Eifer dabei sind. Das hat auch einen Mitgrund: Keiner übt den Skilehrerberuf als „Hauptberuf“ aus. Zu Weihnachten, wenn der Andrang an zumeist italienischen Feriengästen – die meisten kommen aus der Umgebung von Cavalese, wo sie ihre Ferienhäuser stehen haben, oder vom Hotel Schwarzhorn – am größten ist, sind alle Skilehrer der Skischule vollzählig vertreten.

Im weiteren Verlauf des Winters werden nicht mehr alle gebraucht. Je nach Absprache nimmt sich der eine oder andere eine Woche Urlaub, um die ebenfalls immer mehr nach Jochgrimm kommenden deutschen, italienischen und englischen Schulen zu unterrichten. „Die Flexibilität ist unsere größte Stärke“, meint Skischulleiter Roland, „und natürlich unsere Kinderfreundlichkeit“. Da kann es schon passieren, dass einer der „Jochgrimmer roten Teufel“ ein Skikind mit aufs Klo begleitet. Oder mit ihm zum Heiße Schokolade trinken in der Hotelbar verschwindet. Alles aus einem ganz bestimmten Grund: Die Zeit bis zur nächsten Fahrt am „Skiwegele“ wartet nicht!